Beiträge zu "Pfaffenhofener Kurier"

Sicherheitsschuhe für ehrenamtliche Tafelhelfer

Die Tafel Pfaffenhofen konnte alle ehrenamtlichen Helfer mit Sicherheitsschuhen ausstatten und damit die Auflagen der Berufsgenossenschaft erfüllen, wie sie zum Beispiel für Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel gelten. Durch stabile, rutschfeste Sohlen und speziell verstärktes Obermaterial sollen die Schuhe Verletzungen durch Stürze oder herabfallende schwere Gegenstände vermeiden.
Die Anschaffungskosten von etwa 6.000 Euro übernahmen je zur Hälfte der Lionsclub Pfaffenhofen und der Verein Familien in Not.

Über die neuen Sicherheitsschuhe für die Ehrenamtlichen freuten sich mit den Tafelleiterinnen Petra Eidenberger, Silvia Hiestand und Heike Rosenplänter (von links nach rechts) : Pfarrer Georg Spanos, Erich Schlotter (Förderverein Tafel), Lionspräsident Tobias Moosmayr, Hermann Heubeck, Familien in Not, und Pfarrer Jürgen Arlt. Foto: W. Hailer

„Es kann ja nicht sein, dass die Ehrenamtlichen, die viele Stunden ihrer Freizeit für hilfsbedürftige Menschen opfern, auch noch privat dafür bezahlen müssen, diese Arbeit überhaupt leisten zu können“, betonten Lionspräsident Tobias Moosmayr und Hermann Heubeck, stellvertretender Vorsitzender von Familien in Not, bei der symbolischen Spendenübergabe im Tafelhaus am Draht. Einig war man sich in der Runde, dass von Seiten der Politik zwar viel über die Bedeutung des Ehrenamtes für die Gesellschaft geredet, aber noch viel zu wenig finanzielle Unterstützung bereitgestellt werde.

Siehe auch den Pressebericht im Pfaffenhofener Kurier (www.donaukurier.de) vom 25. März 2019.

Markt Wolnzach spendet 460 € an Tafel Pfaffenhofen

Im Wolnzacher Rathaus fand die Spendenausschüttung aus der Fitnessaktion Lauf 10! statt. Bürgermeister Machold hatte 5 Spendenschecks unterzeichnet. Notburga Dierl und Anja Koch von der Wolnzacher Ausgabestelle der Tafel Pfaffenhofen freuten sich über 460 €.

Siehe auch Pressebericht vom 7.2.2019 im Pfaffenhofener Kurier www.donaukurier.de

Weihnachtsaktion der Grundschule Jetzendorf für Sach- und Lebensmittelspenden

Die Weihnachtsaktion der Grundschule Jetzendorf hatte zum Ziel, Sach- und Lebensmittelspenden für die gemeinnützige Einrichtung der Tafel in Pfaffenhofen zu sammeln. So kamen Zucker, Mehl, Salz, Reis, Nudeln, Essig, Öl, Tee, Waschpulver, Duschmittel und Shampoos im Chefzimmer von Rektorin Notburga Sieber zusammen, das einem Supermarkt glich. Schüler der vierten Klassen übernahmen die Vorsortierung. Petra Eidenberger und Helfer der Tafel Pfaffenhofen holten die Spenden ab.

Siehe auch Pressebericht vom 3.1.2019 im Pfaffenhofener Kurier; www.donaukurier.de

Wolnzacher Kindergarten St. Raphael spendet auch an Weihnachten 2018

Wie schon in den vergangenen Jahren haben an Weihnachten 2018 die Kinder des Wolnzacher Kindergarten St. Raphael  Taschen mit haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln, Reis, Tee, aber auch mit ein paar Süßigkeiten und dem einen oder anderen Kuscheltier gefüllt. Diese Weihnachtspackerl wurden bei der Ausgabestelle Wolnzach der Pfaffenhofener Tafel abgegeben und bei der ersten Ausgabe nach den Ferien im Rathauskeller von den Tafelhelfern an die Kunden weitergegeben.

Weitere Informationen siehe im Pressebericht „Im Auftrag des Christkinds“ des Pfaffenhofener Kurier am 10. Januar 2019 / www.donaukurier.de

Die Tafel sagt Danke

09.12.2018

Allen hilfsbereiten Menschen im südlichen Landkreis möchte die Tafel Pfaffenhofen – also die Helfer aus der Kreisstadt, aus Steinkirchen, Hohenwart, Wolnzach und Rohrbach – in der Vorweihnachtszeit einfach mal Danke sagen.

siehe Pressebericht vom 4.12.2018 im Pfaffenhofener Kurier www.donaukurier.de

2.000 Euro Spende vom Heimat-Fotowettbewerb der Hallertauer Volksbank

17.10.2018

„Was macht unsere Heimat für Sie einzigartig und liebenswert.“

Unter diesem Motto veranstaltete die Hallertauer Volksbank einen Heimat-Fotowettbewerb. Die 13 glücklichen Gewinner durften auch eine 500-Euro-Spende der Bank an einen Verein oder sozialen Zweck ihrer Wahl geben. Außerdem erhielten die drei im Geschäftsgebiet der Volksbank ansässigen Tafeln (Pfaffenhofen, Mainburg, Manching) jeweils eine Spende von 2.000 Euro.

Siehe auch den Pressebericht im Pfaffenhofener Kurier .

Vor 15 Jahren wurde die Tafel Pfaffenhofen gegründet

Seit 15 Jahren versorgt die Tafel Pfaffenhofen im südlichen Landkreis Bedürftige mit kostenlosen Lebensmitteln. Am 19. März feierte die segensreiche Einrichtung einen kleinen Festakt im Rathaussaal.

Weitere Informationen siehe

Firma Schäch spendet 2500 Euro an die Tafel Pfaffenhofen

Mit einer Spende in Höhe von 2500 Euro unterstützt die noch in Wolnzach, künftig aber in Pfaffenhofen ansässige Heizungsbaufirma Schäch die Tafel Pfaffenhofen. Die beiden Geschäftsführer Stephan Felsl und Reimund Schaffer – der dritte Schäch-Gesellschafter im Bunde, Ramazan Yaylakci, war kurzfristig erkrankt – übergaben den symbolischen Spendenscheck an Erich Schlotter vom Förderverein, der meinte: „Der Verein nimmt das Geld gerne an – und darf es eins zu eins an die Tafelleitung weitergeben, die es für sinnvolle Hilfsmittel ausgeben kann.“

Lesen Sie mehr im Pressebericht vom 21. Januar 2018  www.donaukurier.de.

Kindergarten St. Raphael spendet der Tafel-Ausgabestelle Wolnzach

Sehr gefreut haben sich die Helfer der Tafel-Ausgabestelle im Rathaus Wolnzach über die Weihnachtspackerl, die von den Kindern des Kindergartens St. Raphael gespendet hatten. Die Hygiene-Artikel und haltbaren Lebensmittel wurden von den Tafelhelferinnen an die Kunden im Gemeindebereich ausgegeben.

Weitere Informationen siehe Pressebericht im Pfaffenhofener Kurier am 10. Januar 2018 / www.donaukurier.de

Bürgermarkt Wolnzach spendet 1000 €

Der 2014 eröffnete Bürgermarkt Wolnzach e.V. hat im Jahr 2017 einen Rekordgewinn erzielt. Der Gewinn des 2. Halbjahres wurde kurz vor Weihnachten an verschiedene Institutionen ausgeschüttet. Die Tafel Wolnzach und Rohrbach erhielten davon 1.000 €. Herzlichen Dank!

Lesen Sie mehr auf www.donaukurier.de.

Hilfe für die Tafel durch Rewe und Nahkauf

Wichtige Hilfe für die Tafeln: Kunden sowie Rewe und Nahkauf spenden innerhalb von zwei Wochen gemeinsam möglichst viele Lebensmittel.

Auf dem Bild v.l. Frau Hiestand, Frau Dornreiter (Rewe Türltorstr.) und Frau Eidenberger. Frau Hiestand und Frau Eidenberger gehören zur Leitung der Tafel Pfaffenhofen.

Kinder und Jugendliche, Alleinerziehende und Rentner gehören in Deutschland zu den armutsgefährdeten Bevölkerungsgruppen. Ihnen und anderen Bedürftigen stehen mittlerweile 934 Tafeln mit mehr als 2100 Läden und Ausgabestellen zur Seite. Sie unterstützen regelmäßig rund 1,5 Millionen Menschen mit Lebensmitteln. Der enorme Zulauf stellt die Tafeln vor große Herausforderungen, weshalb Rewe seit 2003 jährlich eine zusätzliche Initiative startet: So will das Unternehmen gemeinsam mit seinen Kunden innerhalb von zwei Wochen (6. bis 18. November) Lebensmittel im Wert von über zwei Millionen Euro spenden.

Nachtrag: Die Tafel Pfaffenhofen erhielt von den Rewe Filialen in der Weiherer Strasse und Türltorstrasse insgesamt 168 Tüten mit Lebensmitteln für unsere Kunden.

Kompletter Pressebericht im Pfaffenhofener Kurier am 3. November 2017

Aus „Pfaffenhofener Tafel“ wird „Tafel Pfaffenhofen“

Mit einem neuen Logo präsentiert sich die Tafel Paffenhofen am Samstag, den 7. Oktober 2017, auf dem Wochenmarkt am Hauptplatz, nachdem sich die Mehrheit der bundesdeutschen Tafeln für einen einheitlichen Auftritt entschieden hatten. Man möchte dadurch einen Namensmissbrauch verhindern.

Weitere Informationen siehe Pressebericht im Pfaffenhofener Kurier am 27. September 2017 / www.donaukurier.de

Leitungsteam wieder komplett

Die Leitung der Pfaffenhofener Tafel ist wieder komplett: Günther Haberer hatte seine Aufgabe als Kundenbetreuer abgegeben. Inzwischen arbeitet Heike Rosenplänter mit im Team.

Weitere Informationen siehe Pressebericht im Pfaffenhofener Kurier am 20. April 2017 / www.donaukurier.de

Trio an der Spitze

Pfaffenhofener Kurier 04.12.2015

Die Pfaffenhofener Tafel hat eine neue Leiterin: Petra Eidenberger. Sie ist die Nachfolgerin von Gudula Langmaier. Bei einem Treffen der ehrenamtlichen Tafelhelfer, von denen es über 100 gibt, stellte sie sich vor.

3192762_m1t1w600q75v44502_43c2ce7b004003d42b9a48f46534e8b2_20151204

Trio an der Spitze: Silvia Hiestand (von links) und Günther Haberer freuen sich über die neue Leiterin Petra Eidenberger. Begrüßt wurde sie auch von Pfarrerin Christiane Murner – Foto: Eibisch

Petra Eidenberger ist 58 Jahre alt, in Nordrhein-Westfalen geboren, katholisch und hat zwei erwachsene Töchter. Seit 22 Jahren lebt sie nun in Wolnzach. Sie freut sich auf ihre neue Aufgabe. Bisher hat sie in der Tafelaußenstelle in Wolnzach mitgearbeitet. Nun wechselt sie in die Zentrale nach Pfaffenhofen. „Ich freue mich besonders darüber, dass ich zusammen mit Silvia Hiestand und Günther Haberer in einer Mannschaft zusammenarbeiten kann – mir ist Teamarbeit nämlich ausgesprochen wichtig“, erklärt die neue Tafelleiterin. Die Hauptaufgabe der Tafel sieht sie sowohl in der Unterstützung sozial schwacher Mitbürger als auch bei der Hilfe für Menschen, die nicht mehr voll für sich selbst sorgen können. Die Tafel in der Kreisstadt wurde 2003 gegründet und unterstützt derzeit etwa 550 Bedürftige.

Mit Freude hat sie sich bereits im Tafelhaus im Draht 19 ihren Arbeitsplatz im ersten Stock eingerichtet. „Wenn ich da oben sitze und arbeite und aus dem Erdgeschoss höre ich herzliches Lachen beim Herrichten der Lebensmittel, merke ich, dass die vielen Helfer Freude daran haben, anderen Menschen zu helfen“, sagt sie.

Von Manfred Eibisch

„Lebensmittel sind zu schade für die Tonne“

Pfaffenhofener Kurier 01.10.2015

Georg Martin, seit 1. Oktober neuer Ilmmünsterer Pfarrer: „Erntedank ist ein wichtiges Fest – nicht nur kirchlich, sondern auch gesellschaftlich. Der Name sagt ja schon, warum: Wir sollten dankbar sein für das, was wir haben. Für viele Menschen auf der Welt sind Lebensmittel in Hülle und Fülle nämlich alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Bei uns hingegen werden Lebensmittel weggeschmissen. Das passiert nicht aus Bosheit, sondern aus Gedankenlosigkeit. Es schadet deshalb nicht, sein eigenes Verhalten immer wieder zu hinterfragen. Für mich persönlich spielt Erntedank da eine ganz besondere Rolle: Als Kind bin ich auf einem kleinen Bauernhof in Geierlambach aufgewachsen und habe schon von klein auf in der Landwirtschaft mitarbeiten dürfen – von der Aussaat bis zur Ernte. Und wenn man weiß, wie viel Arbeit es macht, bis Brot und Wurst auf dem Tisch sind, geht man viel verantwortungsvoller mit Lebensmitteln um.“

Silvia Hiestand, Leiterin der Pfaffenhofener Tafel: „Lebensmittel sind zu schade für die Tonne. Als Verbraucher sollte man sich zum Beispiel nicht stur auf das Mindesthaltbarkeitsdatum verlassen, sondern auch auf die eigenen Sinne: Oft sind die Produkte noch einwandfrei. Und auch aus Lebensmitteln, die nicht mehr schön sind, lässt sich noch viel machen. Bei welkem Salat zum Beispiel reicht es, ihn in kaltes Wasser zu legen. Viele Lebensmittel werden aber schon im Handel weggeschmissen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum etwa legen ja die Hersteller fest. Manche datieren bewusst kürzer, damit der Durchsatz im Laden schneller ist. Hinzu kommt, dass bei abgepackter Ware alles weggeschmissen wird, wenn nur ein Teil optisch nicht mehr in Ordnung ist. Wir von der Tafel sorgen dafür, dass solche Lebensmittel an Bedürftige weitergegeben werden. Wir haben rund 600 Kunden, darunter fast 240 Kinder.“

Max Weichenrieder, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands: „Auch wenn wir Landwirte es eigentlich gewohnt sind, vom Wetter abhängig zu sein, war heuer ein schweres Jahr für viele Betriebe, die weniger Ertrag bei gleichen Kosten hatten. Zumindest hatten wir bei der langen Hitzeperiode das Glück, dass es kühle Nächte mit Tau gab. Sonst wären die Ernteausfälle noch viel drastischer ausgefallen. So ein Jahr zu überstehen, kann für die Betriebe schwierig sein. An Erntedank muss man auch an so etwas denken. Vielleicht hat das Fest nicht mehr so viel Bedeutung wie früher, es kann die Menschen aber zum Nachdenken anregen. Über ihre Essgewohnheiten. Aber auch darüber, woher ihre Lebensmittel eigentlich stammen. Wir in Bayern leben in einem Land, in dem es eigentlich alles gibt. Da bräuchte es gar nicht soviel importierte Lebensmittel.“

Erich Schlotter und Heidi Lempp vom Verein zur Förderung der Pfaffenhofener Tafel: „Zu Erntedank gehört es, an die Bedürftigen zu denken. Uns von den Tafeln wäre ja schon geholfen, wenn uns alle großen Supermärkte unterstützen würden – denn bei weitem nicht alle beliefern uns. In Frankreich zum Beispiel gibt es eine gesetzliche Verpflichtung, dass überschüssige Lebensmittel an Tafeln oder Bedürftige abgeben müssen. Bei uns hingegen wird viel weggeschmissen. Auch vom Verbraucher: Wir sind verbildet, zum Beispiel durch EU-Verschriften. Die Gurke hat gerade zu sein, die Banane krumm. Und auf solche Kriterien schaut dann auch der Normalverbraucher. Was abweicht, hält er vor lauter Überfluss für minderwertig – das ist aber Blödsinn. Auch krumme Gurken kann man essen. Auch schrumpliges Gemüse kann man verwenden. Heuer werden wir Verbraucher die schlechten Ernten auch am Preis merken, zum Beispiel bei den Kartoffeln. Trotzdem muss man dankbar sein, dass es bei uns alle Grundnahrungsmittel gibt. Man gibt halt ein paar Cent mehr aus. Bei den Kunden der Tafel ist das nämlich anders: Für die ist es ein echtes Problem, wenn Lebensmittel teurer werden.“

Von Michael Kraus